Reiseführer Camaret-sur-Mer
Fischerhafen, Turm und Felsnadeln am Westzipfel der Bretagne
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Camaret-sur-Mer liegt ganz am Ende der Halbinsel Crozon in der Bretagne in Frankreich, nahe am Atlantik und mitten im Regionalen Naturpark Armorique. Es ist ein Fischerhafen mit Yachthafen, und die Einwohner heißen Camarétois. Brest liegt nur 15 km Luftlinie nordwestlich, trotzdem fühlt sich der Ort an wie das Ende der Straße.
Fang im alten Hafen an. Yachthafen, Turm und Kirche ergeben einen leichten Spaziergang, und die Kirche steht auf der Seeseite des Hafens. Von den Kais aus wirkt der Tour Vauban, als wüchse er direkt aus den Wellen. Komm wenn möglich zweimal, einmal bei Ebbe und einmal bei Flut, denn der Hafen sieht jedes Mal anders aus. Bei Ebbe lohnt er sich besonders.
Direkt am Hafen liegt ein kleiner Strand, nahe der Eisdiele. Er passt für eine kurze Pause besser als für einen ganzen Strandtag. Zu den Stränden in der Nähe zählt auch der Plage du Corréjou. Als Aktivitäten sind Bootstouren, Bootsverleih, Stand-up-Paddling und weitere Wassersportarten aufgeführt.
Wanderer steuern die Pointe de Pen-Hir an. Ein Küstenweg beginnt in Camaret-sur-Mer, führt nach Norden an der Pointe du Grand Gouin vorbei und folgt der Küste bis zur Spitze. Man nennt sie das Land's End der Bretagne. Ein Denkmal blickt dort auf eine Reihe von Felsnadeln, und am Eingang gibt es einen Parkplatz, falls du lieber fährst.
Die Menhirs de Lagatjar passen gut in denselben Ausflug. Besucher nennen sie ein kleines Carnac, der Zugang ist kostenlos und Parken ist einfach. Zurück im Ort lohnt der Schiffsfriedhof ein paar Minuten. Alte Wracks liegen dort am Meer und sehen auf Fotos besonders eindrucksvoll aus.
Vauban-Turm, Kapelle von 1527 und Bunker auf den Klippen
Camaret-sur-Mer bewacht seinen Hafen mit dem Tour Vauban, der 1669-94 gebaut wurde, und weitere Spuren der Vergangenheit finden sich in einer alten Kapelle, einem Feld aus Menhiren und Militäranlagen auf den Klippen. Der Tour Vauban heißt auch Tour dorée, der Goldene Turm. 2008 wurde er als Teil der Gruppe Befestigungsanlagen von Vauban zum UNESCO-Welterbe erklärt. Drinnen widmen sich 4 Stockwerke der Geschichte des Ortes und der französisch-englischen Schlacht, und vom Turm hast du Aussicht. Ein digitales Tablet an der Rezeption erklärt die Geschichte und die Gefechte in der Nähe. Prüfe vorher, ob der Turm geöffnet ist, denn ein Besucher fand ihn geschlossen und konnte ihn nur von außen ansehen. Die Chapelle Notre-Dame de Rocamadour hat ihre ältesten Teile aus dem Jahr 1527. Die Steinreihen von Lagatjar nahe dem Ort gehören zu einer ganz anderen Vergangenheit: 72 Menhire in drei Reihen. Auch die spätere Militärgeschichte hat Spuren hinterlassen. Auf dem Gelände von Kerbonn stehen französische und deutsche Militäranlagen, die zusammen mit anderen Befestigungen die Einfahrt zum Brester Goulet verteidigen sollten. Das Musée Mémorial De La Bataille De L'atlantique ist ein kleines Museum in einem Artilleriebunker, direkt neben einem Wanderweg um die Batterie von Kerbonn am Klippenrand. Geh dort vorsichtig, denn der Abgrund ist nah.
Crêpes, Fischsuppe und Meerblick an den Kais von Camaret
Essen in Camaret-sur-Mer bedeutet vor allem Crêpes, Meeresfrüchte, Thunfisch und Fischsuppe, und viele Restaurants haben eine Terrasse oder Blick auf den Hafen. Die Crêperie Bistro La Marine ist auf Tripadvisor das bestplatzierte Restaurant des Ortes, und Gäste loben ihre Crêpes und den Hafenblick. Willst du lieber Fisch als Pfannkuchen, schaut das Le Thalassa Restaurant Vue Mer aufs Meer, und Gäste heben die sehr frischen Meeresfrüchte und den Fisch hervor. Plane einen Vormittag um den Sonntagsmarkt herum. Ein Besucher kehrte beim Bummel über den Markt mitten am Vormittag in einem Pub ein, eine ordentliche Art, die Stunde vor dem Mittagessen zu verbringen. Für zwischendurch ist die Eisdiele neben dem kleinen Hafenstrand ein leichter Halt nach einem Gang über die Kais. Such dir eine Terrasse mit Blick aufs Wasser und bleib eine Weile; dort ergibt das Essen des Ortes am meisten Sinn.
Nach Camaret-sur-Mer über Brest, Quimper und die E 60
Camaret-sur-Mer liegt ganz am Ende der Halbinsel Crozon, mit Brest 15 km Luftlinie nordwestlich und Quimper 47 km südöstlich. Diese beiden Städte sind dein natürliches Tor. In Brest, Quimper und Châteaulin gibt es Bahnhöfe. Das letzte Stück zur Halbinsel fährst du auf der Straße, deshalb lohnt es sich, vor der Abreise zu klären, welcher Bahnhof zu deiner Route passt. Mit dem Auto folgst du der Schnellstraße E 60 zwischen Nantes und Brest. Die nächsten Ausfahrten liegen bei Le Faou und Châteaulin, von dort führen Straßen auf die Halbinsel Crozon und zum Hafenort. Brest ist nur 15 km Luftlinie entfernt, daher ist die Anfahrt von dieser Seite am kürzesten. Plane die letzte Strecke mit Blick auf Parkplätze, denn für die Pointe de Pen-Hir und die Menhirs de Lagatjar willst du ein Auto oder zumindest eine Mitfahrgelegenheit haben; an beiden kannst du parken. Im Ort selbst lohnt es sich, das Auto stehen zu lassen und die Kais zu Fuß zu gehen.
Zu Fuß am Hafen, auf dem Küstenweg und mit dem Auto nach Pen-Hir
Wer in Camaret-sur-Mer unterwegs ist, geht meist zu Fuß durch den alten Hafen und wählt dann zwischen Küstenweg und kurzer Autofahrt zu den Zielen auf der Landzunge. Der alte Hafen mit Yachthafen, Turm und Kirche lässt sich angenehm umrunden, und der Tour Vauban steht direkt daneben. Auch der kleine Strand am Hafen ist nah. Für all das brauchst du kein Fahrzeug. Zur Pointe de Pen-Hir hast du die Wahl. Ein Küstenweg beginnt in Camaret-sur-Mer, führt nach Norden an der Pointe du Grand Gouin entlang und folgt der Küste bis zur Spitze. Fährst du stattdessen, wartet am Eingang ein Parkplatz, gleich dahinter das Denkmal und die Reihe der Felsnadeln. Autofahrer können außerdem bei den Menhirs de Lagatjar halten, wo Parken einfach und der Zugang kostenlos ist. Am Klippenrand führt ein Wanderweg um die Batterie von Kerbonn, neben dem Musée Mémorial De La Bataille De L'atlantique; geh langsam. Willst du den Hafen aus anderer Perspektive sehen, schau dir Bootstouren und Bootsverleih an oder probiere Stand-up-Paddling.
Was in Camaret-sur-Mer Geld kostet und was gratis ist
Das Geld in Camaret-sur-Mer lässt sich leicht einteilen, denn einige der schönsten Dinge kosten nichts und der Rest hängt an wenigen Orten. Der Zugang zu den Menhirs de Lagatjar ist kostenlos, ebenso der Bummel durch den alten Hafen mit Yachthafen, Turm und Kirche. Auch der Küstenweg zur Pointe de Pen-Hir kostet nichts, und der Parkplatz am Eingang dient dem Denkmal und den Felsnadeln. Geld fließt vor allem ins Essen und in ein paar Aktivitäten. Die Crêperie Bistro La Marine und das Le Thalassa Restaurant Vue Mer sind die beiden Restaurants, die Gäste hervorheben, und der Sonntagsmarkt eignet sich für einen Halt am Vormittag. Bootstouren, Bootsverleih und Stand-up-Paddling sind die kostenpflichtigen Wasseraktivitäten, die du dir ansehen kannst. In Frankreich zahlst du in Euro (€). Für größere Besorgungen liegt Brest 15 km Luftlinie und Quimper 47 km entfernt, die größeren Geschäfte sind also in diesen Städten und nicht auf der Halbinsel. Überlege dir vorher, was du brauchst, bevor du ans Ende von Crozon fährst.
Praktische Fragen zu Camaret-sur-Mer, kurz beantwortet
Ein paar kleine Details können deinen Tag prägen, von den Öffnungszeiten des Tour Vauban bis zum Tidenstand im Hafen. Ist der Tour Vauban immer geöffnet? Nicht unbedingt. Ein Besucher fand ihn geschlossen und konnte nur die Außenseite ansehen, also prüfe vor dem Besuch, ob er geöffnet ist. Ist der Rundgang um die Batterie von Kerbonn sicher? Das Gelände liegt am Rand einer Klippe, also sei beim Gehen vorsichtig. Bleib auf dem Wanderweg nahe dem Musée Mémorial De La Bataille De L'atlantique. Wann ist der Hafen am schönsten? Er lohnt sich bei Ebbe und bei Flut, besonders bei Ebbe. Schau ihn von den Kais an, wo der Tour Vauban aus dem Wasser zu wachsen scheint. Kann ich die Menhire von Lagatjar kostenlos besuchen? Ja, der Zugang ist kostenlos und Parken ist einfach. Sie lassen sich gut mit einem Besuch der Pointe de Pen-Hir verbinden. Was kann ich auf dem Wasser machen? Camaret-sur-Mer führt Bootstouren, Bootsverleih, Stand-up-Paddling und weitere Wassersportarten auf. Der Plage du Corréjou ist einer der Strände in der Nähe.
FAQ
Was enthält der Reiseführer Camaret-sur-Mer Guide?
Entdecke Camaret-sur-Mer in der Bretagne: Tour Vauban, Menhire von Lagatjar, Pointe de Pen-Hir, Schiffsfriedhof und Crêpes am Hafen. Plane deinen Besuch. Insgesamt 1 Tipps: 1 Galerie.
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Camaret-sur-Mer liegt ganz am Ende der Halbinsel Crozon, mit Brest 15 km Luftlinie nordwestlich und Quimper 47 km südöstlich. Diese beiden Städte sind dein natürliches Tor. In Brest, Quimper und Châteaulin gibt es Bahnhöfe. Das letzte Stück zur Halbinsel fährst du auf der Straße, deshalb lohnt es sich, vor der Abre…
Weiter →Was sollte man in Reiseführer Camaret-sur-Mer essen?
Essen in Camaret-sur-Mer bedeutet vor allem Crêpes, Meeresfrüchte, Thunfisch und Fischsuppe, und viele Restaurants haben eine Terrasse oder Blick auf den Hafen. Die Crêperie Bistro La Marine ist auf Tripadvisor das bestplatzierte Restaurant des Ortes, und Gäste loben ihre Crêpes und den Hafenblick. Willst du lieber…
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